Glossar

Dieses Glossar bietet präzise Erläuterungen zu allen wichtigen Fachbegriffen rund um Reinigungs- und Serviceroboter, smarte Haushaltstechnologien und automatisierte Reinigungslösungen. Ziel ist es, technische Konzepte, Produktspezifikationen und anwendungsbezogene Begriffe verständlich aufzubereiten und damit den Vergleich, die Produktauswahl und den Einsatz unserer Geräte & Leistungen zu vereinfachen.

  • AMR – Autonome Mobile Roboter


    AMR sind mobile Roboter, die sich ohne fest verlegte Leitlinien selbstständig durch Gebäude, Lager oder Produktionsbereiche bewegen. Mit LiDAR, Kameras und SLAM erstellen sie Karten, erkennen Hindernisse und passen ihre Route dynamisch an. Dadurch eignen sich Autonome Mobile Roboter besonders für flexible Intralogistik, Materialtransporte und wechselnde Prozesse. Im Unterschied zu klassischen FTS benötigen sie meist keine Magnetbänder oder dauerhaft definierten Fahrspuren. Terra Robotics bündelt passende Lösungen für Industrie und Logistik und unterstützt bei Auswahl, Mapping und Integration.

  • Autonome Reinigungsroboter

    Autonome Reinigungsroboter übernehmen die planbare Bodenreinigung in Gewerbe, Industrie, Hotellerie, Gesundheitswesen und öffentlichen Gebäuden. Je nach Modell kombinieren sie Kehren, Saugen, Wischen oder Schrubben und dokumentieren bearbeitete Flächen digital. Sensorik und intelligente Navigation ermöglichen sichere Fahrten zwischen Menschen, Möbeln und anderen Hindernissen. Moderne Reinigungsroboter fahren selbstständig zur Ladestation und können abhängig vom System mit einer Servicestation Wasser aufnehmen oder Schmutzwasser abgeben. Für eine wirtschaftliche Bewertung steht zusätzlich der ROI-Rechner für Reinigungsroboter zur Verfügung.

  • Aufzugintegration für Roboter

    Eine Aufzugintegration ermöglicht Servicerobotern und Lieferrobotern den selbstständigen Wechsel zwischen mehreren Etagen. Der Roboter ruft den Aufzug über eine technische Schnittstelle, wählt das Zielstockwerk und setzt seine Route nach dem Aussteigen fort. Besonders relevant ist diese Funktion für Roomservice, Krankenhauslogistik, Bürogebäude und gemischt genutzte Immobilien. In Verbindung mit automatischen Türen entstehen durchgängige Transportprozesse ohne manuelle Begleitung. Die technische Umsetzbarkeit hängt von der Gebäudetechnik, den Sicherheitsanforderungen und dem gewünschten Übergabeprozess ab.

  • Bodenreinigungsroboter für Gewerbe

    Ein Bodenreinigungsroboter für Gewerbe ist für größere, regelmäßig zu reinigende Flächen ausgelegt und unterscheidet sich deutlich von einem Haushaltsroboter. Gewerbliche Systeme bieten eine höhere Flächenleistung, robuste Tanks, professionelle Bürsten, digitale Einsatzplanung und nachvollziehbare Reinigungsberichte. Typische Einsatzorte sind Bürogebäude, Hotels, Schulen, Supermärkte, Fitnessstudios, Kliniken und Industriehallen. Die Auswahl richtet sich nach Bodenart, Verschmutzung, Durchgangsbreite und verfügbaren Reinigungsfenstern. Auf der Übersichtsseite für Reinigungsroboter lassen sich unterschiedliche Bauformen und Leistungsbereiche vergleichen.

  • Business Case und ROI für Robotik

    Ein Robotik-Business-Case bewertet, ob sich ein Roboter im konkreten Prozess wirtschaftlich rechnet. Neben Anschaffung oder monatlicher Finanzierung werden Service, Wartung, Energie, Integration und interne Betreuung berücksichtigt. Dem gegenüber stehen eingesparte Laufwege, frei werdende Arbeitsstunden, höhere Prozessstabilität und eine bessere Auslastung. Ein belastbarer ROI sollte immer auf realen Flächen, Einsatzzeiten und Personalkosten basieren. Terra Robotics stellt dafür einen ROI-Rechner für Reinigungsroboter sowie einen separaten Rechner für Service- und Transportroboter bereit.

  • Cobot – kollaborativer Roboter

    Ein Cobot ist ein kollaborativer Roboterarm, der für die direkte oder räumlich nahe Zusammenarbeit mit Menschen konzipiert wird. Er übernimmt wiederholbare Tätigkeiten wie Bestücken, Schrauben, Prüfen, Verpacken oder Palettieren. Im Vergleich zu klassischen Industrierobotern lassen sich Cobots häufig flexibler programmieren und an wechselnden Arbeitsplätzen einsetzen. Das konkrete Sicherheitskonzept hängt jedoch immer von Werkzeug, Geschwindigkeit, Bauteil und Risikobeurteilung ab. Passende Roboterarme und Anwendungen finden sich in den Bereichen Industrieroboter sowie Montage und Handling.

  • Cloud-Flottenmanagement

    Cloud-Flottenmanagement bündelt Status, Einsatzdaten und Konfigurationen mehrerer Roboter in einer zentralen Plattform. Betreiber sehen beispielsweise Position, Batteriestand, laufende Aufträge, Störungen und abgeschlossene Reinigungs- oder Transporttouren. Dadurch lassen sich Flotten standortübergreifend überwachen und Prozesse datenbasiert verbessern. Für Unternehmen sind dabei Rollenrechte, Datenstandort, Verschlüsselung und nachvollziehbare Zugriffe besonders wichtig. Die Terra Cloud ist auf die zentrale Verwaltung professioneller Robotiklösungen und eine kontrollierte Datenverarbeitung ausgerichtet.

  • Digitale Reinigungsberichte

    Digitale Reinigungsberichte zeigen, wann, wo und wie lange ein Reinigungsroboter gearbeitet hat. Je nach System enthalten sie Karten, Flächenleistung, Laufzeit, Reinigungsmodus, ausgelassene Bereiche und Störmeldungen. Facility-Management und Qualitätsverantwortliche können dadurch Reinigungsintervalle nachvollziehen und Optimierungspotenziale erkennen. In sensiblen Bereichen unterstützen die Daten außerdem interne Kontrollen und dokumentierte Hygienekonzepte. Die Berichte ersetzen keine fachliche Hygieneprüfung, schaffen aber deutlich mehr Transparenz als ausschließlich manuelle Nachweise. Eine zentrale Auswertung kann über eine Plattform wie die Terra Cloud erfolgen.

  • Digital-Signage-Roboter

    Ein Digital-Signage-Roboter kombiniert ein mobiles Robotersystem mit Display, Audio und interaktiven Funktionen. Er kann Werbeinhalte, Produktinformationen, Hinweise oder Kampagnen an wechselnden Standorten ausspielen und dadurch mehr Aufmerksamkeit erzeugen als ein statischer Bildschirm. Typische Einsatzorte sind Supermärkte, Fachmärkte, Einkaufszentren, Messen, Hotels und Gastronomiebetriebe. Je nach Modell sind zusätzlich Sprachdialog, Touch-Interaktion oder autonome Kundenführung möglich. Terra Robotics führt dafür spezialisierte Marketingroboter.

  • Educational Robotik

    Educational Robotik bezeichnet Roboter und Lernplattformen für Schule, Hochschule, Ausbildung und Forschung. Sie vermitteln Programmierung, künstliche Intelligenz, Sensorik, Navigation und Automatisierung anhand realer Systeme. Je nach Lernziel kommen Roboterarme, mobile Plattformen, Roboterhunde oder humanoide Roboter zum Einsatz. Für Bildungseinrichtungen sind offene Schnittstellen, dokumentierte Übungen und ein sicherer Betrieb besonders wichtig. Terra Robotics bündelt geeignete Educational Roboter und zeigt Einsatzmöglichkeiten für Schule und Universität.

  • Empfangsroboter

    Empfangsroboter begrüßen Besucher, stellen Informationen bereit und unterstützen bei Orientierung oder Wegeleitung. Über Touchscreen, Sprache und digitale Inhalte können sie Ansprechpartner, Räume, Veranstaltungen oder Dienstleistungen erklären. Typische Einsatzorte sind Hotels, Kliniken, Bürogebäude, Showrooms, Hochschulen und Messen. Empfangsroboter ersetzen nicht den persönlichen Empfang, übernehmen aber wiederkehrende Informationsaufgaben und schaffen einen modernen ersten Kontaktpunkt. Die Auswahl hängt von Interaktionsumfang, Sprachen, Displaygröße und Navigationsanforderungen ab.

  • Fahrerloses Transportsystem – FTS und AGV

    Ein Fahrerloses Transportsystem, kurz FTS, bewegt Waren und Materialien automatisch innerhalb eines Betriebs. Das einzelne Fahrzeug wird häufig FTF oder international AGV genannt. Klassische Systeme folgen definierten Fahrwegen, beispielsweise über Marker, Magnetstreifen oder feste Karten. Sie eignen sich besonders für stabile, wiederkehrende Transporte zwischen Lager, Produktion und Versand. Bei häufig wechselnden Layouts können AMR flexibler sein. Terra Robotics bietet für Industrie und Logistik unterschiedliche mobile Transportroboter und Lösungen zur Prozessintegration.

  • Flottenmanagement für Roboter

    Flottenmanagement koordiniert mehrere Roboter, verteilt Aufträge und verhindert unnötige Wartezeiten oder gegenseitige Blockaden. Die Software berücksichtigt Standort, Verfügbarkeit, Batteriestand, Priorität und Streckenauslastung. Dadurch können Reinigungsroboter, Serviceroboter oder Transportroboter effizienter eingesetzt und schrittweise skaliert werden. Für größere Standorte ist außerdem wichtig, dass Rollen, Zonen, Zeitfenster und Auswertungen zentral verwaltet werden. Eine Cloud-Plattform vereinfacht den Überblick über mehrere Geräte und Standorte.

  • Gastronomie-Roboter

    Gastronomie-Roboter unterstützen Restaurants, Hotels, Kantinen und Foodcourts bei Speisenausgabe, Abräumen, Gästebegrüßung oder Bodenreinigung. Serviceroboter transportieren Teller und Getränke zwischen Küche und Tisch, während Sammelroboter benutztes Geschirr zurückbringen. Der größte Nutzen entsteht bei langen Laufwegen und wiederkehrenden Transporten, damit Servicekräfte mehr Zeit für Gäste behalten. Eine erfolgreiche Einführung berücksichtigt Gangbreiten, Übergabepunkte, Stoßzeiten und Aufgabenverteilung. Terra Robotics zeigt passende Lösungen für Gastronomie und Hotel.

  • Greiftechnik und End-of-Arm-Tooling

    Greiftechnik beschreibt Werkzeuge am Ende eines Roboterarms, die Bauteile aufnehmen, halten oder bearbeiten. Dazu zählen Parallelgreifer, Vakuumgreifer, adaptive Greifer, Schraubsysteme und kundenspezifische Endeffektoren. Die richtige Auswahl hängt von Geometrie, Gewicht, Oberfläche, Taktzeit und gewünschter Prozesssicherheit ab. Bei variantenreichen Aufgaben können flexible Greifer und Vision-Systeme den Umrüstaufwand reduzieren. Im Bereich Montage und Handling werden Roboterarm, Greifer und Arbeitsstation als Gesamtsystem betrachtet.

  • Humanoide Roboter

    Humanoide Roboter besitzen eine menschenähnliche Körperstruktur mit Rumpf, Armen und meist zwei Beinen. Dadurch können sie perspektivisch Arbeitsplätze, Werkzeuge und Wege nutzen, die ursprünglich für Menschen ausgelegt wurden. Aktuelle Anwendungen liegen vor allem in Forschung, Entwicklung, Demonstration und ersten Industrie-Piloten, beispielsweise bei Materialhandling, Qualitätsprüfung oder einfachen Montagetätigkeiten. Entscheidend sind sichere Bewegungsplanung, Wahrnehmung, Greiffähigkeit und Integration. Konkrete Anwendungsszenarien zeigt Terra Robotics im Bereich Montage und Handling.

  • Hotel-Roomservice-Roboter

    Ein Hotel-Roomservice-Roboter transportiert Speisen, Getränke, Handtücher oder andere Gästeartikel selbstständig bis zum Gästezimmer. Für einen durchgängigen Ablauf benötigt er häufig eine Aufzug- und Türintegration sowie einen definierten Übergabeprozess. Gäste können über Telefon, Display, App oder eine Nachricht über die Ankunft informiert werden. Besonders nachts und bei langen Laufwegen entlastet die Lösung das Personal. Passende Serviceroboter werden nach Gebäude, Transportgut und gewünschter Gästekommunikation ausgewählt. Weitere Einsatzmöglichkeiten zeigt der Bereich Gastronomie und Hotel.

  • Industrieroboter

    Industrieroboter automatisieren wiederholbare Aufgaben in Produktion, Montage, Prüfung, Verpackung und Intralogistik. Zum Spektrum gehören klassische Roboterarme, Cobots, mobile Transportroboter und mobile Manipulatoren. Die optimale Lösung richtet sich nicht nur nach Traglast und Reichweite, sondern auch nach Bauteilvarianten, Taktzeit, Sicherheitskonzept und vorhandener Infrastruktur. Terra Robotics bündelt unterschiedliche Industrieroboter und verknüpft sie mit konkreten Anwendungen in Industrie und Logistik.

  • Intralogistik mit Robotern

    Robotergestützte Intralogistik automatisiert Materialbewegungen innerhalb eines Werks, Lagers oder Verteilzentrums. Mobile Roboter transportieren Kartons, KLT-Behälter, Rollwagen oder Paletten zwischen Wareneingang, Lager, Produktion, Kommissionierung und Versand. Dadurch sinken manuelle Lauf- und Fahrwege, während Transporte transparenter und planbarer werden. Besonders flexibel sind Autonome Mobile Roboter, weil sie ihre Routen bei Hindernissen anpassen können. Für stabile Prozesse sind Übergabepunkte, WMS-Anbindung und Flottenmanagement gemeinsam zu planen. Passende Anwendungen zeigt der Bereich Industrie und Logistik.

  • Just-in-Time-Materialversorgung

    Bei der Just-in-Time-Materialversorgung werden Bauteile oder Verbrauchsmaterialien genau dann an einen Arbeitsplatz geliefert, wenn sie benötigt werden. Transportroboter können standardisierte Nachschubrouten übernehmen, Behälter aus dem Lager holen und leere Ladungsträger zurückführen. Das reduziert Zwischenbestände und entlastet Mitarbeitende von wiederkehrenden Wegen. Damit der Prozess zuverlässig funktioniert, müssen Abrufsignale, Prioritäten, Übergabepunkte und Puffer eindeutig definiert sein. Besonders in der Produktion und Montage bietet sich eine Verbindung mit WMS oder ERP an.

  • KI-Navigation für Roboter

    KI-Navigation verbindet Karten, Sensoren und Algorithmen, damit Roboter ihre Umgebung erfassen und geeignete Fahrwege wählen können. Das System erkennt Personen, Fahrzeuge, Möbel oder temporäre Hindernisse und passt Geschwindigkeit oder Route an. In dynamischen Umgebungen wie Supermarkt, Hotel, Klinik und Logistik ist diese Fähigkeit entscheidend für einen zuverlässigen Betrieb. Der Begriff sollte nicht mit vollständig selbstlernendem Verhalten gleichgesetzt werden: Die konkrete Leistungsfähigkeit hängt von Sensorik, Software, Mapping und freigegebenen Einsatzgrenzen ab. Eingesetzt wird die Technologie unter anderem bei Servicerobotern sowie in Industrie und Logistik.

  • Krankenhauslogistik mit Robotern

    Krankenhauslogistik mit Robotern umfasst nicht-medizinische Transporte von Speisen, Wäsche, Verbrauchsmaterialien und Dokumenten. Liefer- oder Fächerroboter fahren zwischen Lager, Küche, Funktionsbereichen und Stationen, während Empfangs- und Reinigungsroboter weitere Routinetätigkeiten unterstützen. Ziel ist es, Pflege- und Servicepersonal von Laufwegen zu entlasten, ohne medizinische Aufgaben zu übernehmen. Voraussetzung sind sichere Übergaben, geeignete Verkehrswege, Hygieneprozesse und bei mehreren Etagen eine technische Aufzugintegration. Weitere Einsatzmöglichkeiten finden sich im Bereich Pflege und Gesundheit sowie bei den Servicerobotern.

  • LiDAR-Navigation

    LiDAR steht für Light Detection and Ranging. Ein LiDAR-Sensor sendet Laserimpulse aus und misst deren Laufzeit, um Abstände und Konturen in der Umgebung zu erfassen. Mobile Roboter nutzen diese Daten für Kartierung, Lokalisierung und Kollisionsvermeidung. LiDAR funktioniert präzise und unabhängig von sichtbaren Bodenmarkierungen, wird in der Praxis aber häufig mit Kameras, Ultraschall und Sicherheitssensoren kombiniert. Die Sensorfusion verbessert die Erkennung in komplexen Innenräumen, Lagerhallen und Bereichen mit Publikumsverkehr. Die Technik wird unter anderem bei modernen Servicerobotern eingesetzt.

  • Lieferroboter


    Lieferroboter transportieren Speisen, Getränke, Pakete, Wäsche oder Betriebsmaterial selbstständig innerhalb eines Gebäudes. Offene Tabletts eignen sich für kontrollierte Servicebereiche, während geschlossene Fächer sensible oder eindeutig zuzuordnende Lieferungen schützen. Typische Einsatzorte sind Gastronomie, Hotel, Klinik, Büro und Einzelhandel. Für eine erfolgreiche Einführung werden Transportgut, Wege, Übergaben, Türbreiten und mögliche Aufzugsfahrten vorab geprüft. Terra Robotics bietet verschiedene Serviceroboter für diese Aufgaben. Anwendungsbeispiele zeigt der Bereich Gastronomie und Hotel.

  • Marketingroboter am Point of Sale

    Ein Marketingroboter am Point of Sale bewegt digitale Kampagnen direkt zu Kundinnen und Kunden. Display, Sprache, Touchfunktion und autonome Navigation können für Produktinformationen, Coupons, Gewinnspiele oder saisonale Angebote genutzt werden. Besonders in Supermärkten, Einkaufszentren, Showrooms und auf Messen entsteht durch die Bewegung ein höherer Aufmerksamkeitswert als bei statischer Werbung. Gute Kampagnen verbinden den Roboter mit einem klaren Ziel, etwa Beratung, Frequenzlenkung oder Abverkaufsförderung, und messen Interaktionen statt ausschließlich Sichtkontakte.

  • Mobile Manipulation

    Mobile Manipulation verbindet eine selbstfahrende Roboterbasis mit einem Roboterarm oder einem humanoiden Oberkörper. Das System kann sich zu verschiedenen Arbeitsplätzen bewegen und dort greifen, prüfen, bestücken oder Material übergeben. Dadurch lassen sich Aufgaben automatisieren, für die ein fest montierter Roboter zu unflexibel wäre. Herausforderungen sind die genaue Positionierung, Hand-Auge-Koordination, sichere Bewegungsplanung und die Verbindung von Navigation und Greifprozess. Mobile Manipulatoren sind besonders relevant für Forschung, flexible Produktion und variantenreiche Montage- und Handlingprozesse. Auch humanoide Roboter können Formen mobiler Manipulation übernehmen.

  • Mensch-Roboter-Kollaboration

    Mensch-Roboter-Kollaboration beschreibt Arbeitsprozesse, in denen Menschen und Roboter Aufgaben aufeinander abgestimmt ausführen. Das kann eine direkte Übergabe, ein gemeinsamer Arbeitsbereich oder eine zeitlich getrennte Nutzung derselben Station sein. Entscheidend sind Risikobeurteilung, sichere Geschwindigkeiten, geeignete Greifer und klar definierte Zuständigkeiten. Kollaboration bedeutet nicht automatisch, dass jede Anwendung ohne Schutzmaßnahmen betrieben werden darf. Im Bereich Montage und Handling werden Prozess, Werkzeug, Bauteil und Sicherheitskonzept gemeinsam bewertet. Unterschiedliche Systeme finden sich bei den Industrierobotern.

  • Nutzlast und Tragfähigkeit

    Die Nutzlast gibt an, welches Gewicht ein Roboter unter definierten Bedingungen transportieren oder handhaben kann. Bei Transportrobotern bezieht sie sich auf Plattform, Fach oder Anhänger; bei Roboterarmen auf das Gewicht am Werkzeugflansch einschließlich Greifer und Bauteil. Eine hohe Tragfähigkeit allein garantiert noch keinen geeigneten Prozess. Ebenso wichtig sind Schwerpunkt, Geschwindigkeit, Bodenbeschaffenheit, Reichweite und Sicherheitsreserven. Für Industrieanwendungen sollte die Auslegung immer mit realen Ladungsträgern und typischen Lastfällen erfolgen.

  • Objekterkennung durch KI

    KI-basierte Objekterkennung wertet Kamera- oder Tiefensensordaten aus, um Personen, Gegenstände, Verschmutzungen oder Bauteile zu unterscheiden. Reinigungsroboter können damit abhängig vom System Schmutzbereiche erkennen oder priorisieren, mobile Roboter Hindernisse klassifizieren und humanoide Systeme Komponenten für Greifaufgaben erfassen. Die Zuverlässigkeit hängt von Licht, Perspektive, Trainingsdaten und Einsatzumgebung ab. In professionellen Anwendungen wird Objekterkennung deshalb mit weiteren Sensoren und klaren Prozessgrenzen kombiniert. Sie ist ein zentraler Baustein moderner Robotik, ersetzt aber kein vollständiges Sicherheitskonzept.

  • Palettieren mit Cobots

    Beim Cobot-Palettieren stapelt ein kollaborativer Roboter Kartons, Säcke oder Behälter nach einem definierten Muster auf Paletten. Die Anwendung entlastet Mitarbeitende von monotonem Heben und kann bei wechselnden Produkten flexibel angepasst werden. Für die Auslegung sind Gewicht, Abmessungen, Lagenbild, Taktzeit, Greifer und erforderliche Stapelhöhe entscheidend. Je nach Risiko und Geschwindigkeit können zusätzliche Schutzmaßnahmen notwendig sein. Terra Robotics bietet Roboterarme und Lösungen für Montage und Handling als Ausgangspunkt für passende Palettierkonzepte.

  • Predictive Maintenance für Roboter

    Predictive Maintenance nutzt Betriebsdaten, um Wartungsbedarf frühzeitig zu erkennen. Laufzeiten, Batteriezustand, Motorlasten, Fehlercodes oder Verschleißindikatoren können Hinweise liefern, bevor ein ungeplanter Ausfall entsteht. In der Robotik ergänzt dieser Ansatz feste Wartungsintervalle und Remote-Diagnose. Der Nutzen steigt bei größeren Flotten und betriebskritischen Anwendungen, weil Serviceeinsätze besser geplant und Ersatzteile vorbereitet werden können. Voraussetzung sind verfügbare Daten, definierte Grenzwerte und ein klarer Serviceprozess. Relevante Grundlagen sind ein zentrales Flottenmanagement und ein verlässliches Servicekonzept wie Roboter as a Service.

  • Qualitätsprüfung mit Robotern

    Roboter können visuelle und sensorische Qualitätsprüfungen wiederholbar in Produktionsprozesse integrieren. Kameras erfassen Oberflächen, Vollständigkeit, Position oder Maßabweichungen, während der Roboter Bauteile aus verschiedenen Perspektiven prüft. Mobile oder humanoide Systeme können zusätzlich zwischen mehreren Prüfstellen wechseln. Eine robuste Lösung benötigt definierte Prüfkriterien, geeignete Beleuchtung, Referenzdaten und eine dokumentierte Reaktion auf Abweichungen. Besonders sinnvoll ist die Verbindung von Vision-System, Roboterbewegung und digitaler Rückverfolgbarkeit. Weitere Anwendungsmöglichkeiten zeigt der Bereich Montage und Handling.

  • Reinigungsroboter im Fitnessstudio

    Reinigungsroboter im Fitnessstudio übernehmen regelmäßige Bodenreinigung auf Cardioflächen, Kraftbereichen, Kursflächen, Fluren oder in geeigneten Umkleidezonen. Sie arbeiten planbar vor, nach oder zwischen Stoßzeiten und dokumentieren die bearbeiteten Bereiche. Wichtig sind sichere Navigation zwischen Geräten, passende Bürsten für Gummi- und Hartböden sowie ein abgestimmtes Reinigungskonzept für stark frequentierte Flächen. Die Automatisierung unterstützt das Team, ersetzt aber keine manuelle Detail- und Sanitärreinigung.

  • Roboter as a Service – RaaS

    Roboter as a Service, kurz RaaS, stellt Robotik als planbares Nutzungsmodell statt als reinen Kauf bereit. Je nach Vertrag können Hardware, Software, Wartung, Support, Ersatzteile, Schulung und definierte Serviceleistungen in einer monatlichen Rate enthalten sein. Dadurch sinkt die anfängliche Investition und Kosten werden besser kalkulierbar. RaaS eignet sich besonders für Unternehmen, die Robotik zunächst testen, flexibel skalieren oder als laufende Betriebsausgabe abbilden möchten. Die Leistungen sollten immer transparent von Leasing oder Mietkauf abgegrenzt werden. Für die wirtschaftliche Bewertung eignet sich der ROI-Rechner für Service- und Transportroboter.

  • Roboterhund für Inspektion


    Ein Roboterhund ist ein vierbeiniger mobiler Roboter, der Treppen, unebene Böden und schwer zugängliche Bereiche bewältigen kann. Mit Kameras, Wärmebildtechnik oder weiterer Sensorik eignet er sich abhängig von der Ausstattung für Inspektionsrundgänge, Dokumentation, Forschung und Ausbildung. Im industriellen Umfeld kann er Anlagenzustände erfassen, ohne Mitarbeitende dauerhaft in belastende oder schwer zugängliche Bereiche zu schicken. Die konkrete Nutzbarkeit hängt von Gelände, Laufzeit, Schutzklasse, Sensorpaket und Datenintegration ab. Passende Systeme finden sich bei den Roboterhunden und im Bereich Industrie und Logistik.

  • Serviceroboter

    Serviceroboter übernehmen nicht-industrielle Dienstleistungen für Menschen oder unterstützen betriebliche Serviceprozesse. Dazu zählen Speisentransport, Abräumen, Besucherinformation, Wegführung, interne Lieferungen und mobile Werbung. Professionelle Serviceroboter bewegen sich häufig autonom in öffentlich oder halböffentlich genutzten Gebäuden und müssen sicher mit Menschen interagieren. Die passende Lösung richtet sich nach Transportgut, Umgebung, Interaktion, Display und Integrationsbedarf. Terra Robotics bietet entsprechende Systeme unter anderem für Gastronomie und Hotel, Pflege, Büro und Einzelhandel.

  • SLAM und VSLAM

    SLAM bedeutet Simultaneous Localization and Mapping: Ein Roboter erstellt eine Karte und bestimmt gleichzeitig seine Position darin. VSLAM nutzt dafür vor allem Kameradaten, während andere SLAM-Verfahren häufig LiDAR oder mehrere Sensorarten kombinieren. Diese Technologien ermöglichen autonome Navigation ohne fest verlegte Spurführung. Sie werden in Autonomen Mobilen Robotern, Servicerobotern, Reinigungsrobotern und Forschungsplattformen eingesetzt. Für zuverlässige Ergebnisse sind ausreichende Umgebungsmerkmale, korrektes Mapping und eine passende Sensorik entscheidend.

  • Sicherheitskonzept für mobile Roboter

    Ein Sicherheitskonzept für mobile Roboter betrachtet Fahrzeug, Umgebung und betrieblichen Prozess gemeinsam. Dazu gehören Geschwindigkeitszonen, Abstände, Sensorik, Not-Halt, Verkehrsregeln, Übergabepunkte und das Verhalten bei Störungen. In Bereichen mit Personen, Staplern oder engen Durchgängen muss die Risikobeurteilung reale Nutzungssituationen berücksichtigen. Mitarbeiterschulung und klare Verantwortlichkeiten sind ebenso wichtig wie technische Funktionen. Vor der Skalierung sollte der Einsatz zunächst in einem kontrollierten Bereich getestet und dokumentiert werden. Relevante Einsatzfelder zeigt der Bereich Industrie und Logistik; passende Schulungen bietet die Terra Akademie.

  • Terra Akademie – Robotikschulung

    Die Terra Akademie bündelt Schulungen für Bedienung, Einsatzplanung und den technischen Umgang mit Robotiklösungen. Ziel ist es, Mitarbeitende auf tägliche Routinen, Störungsbehebung, Pflege, Sicherheitsregeln und sinnvolle Prozessnutzung vorzubereiten. Gut geschulte Teams erhöhen Akzeptanz, Verfügbarkeit und wirtschaftlichen Nutzen der Systeme. Je nach Zielgruppe können Einweisungen für Anwender, Administratoren, Techniker oder Vertriebspartner erforderlich sein. Schulung sollte deshalb bereits in der Einführungsplanung berücksichtigt werden und nicht erst nach der Installation beginnen. Eine Übersicht der verfügbaren Robotiklösungen und Hersteller erleichtert die thematische Zuordnung.

  • Transportroboter für Industrie und Logistik

    Transportroboter bewegen Materialien autonom zwischen Lager, Produktion, Kommissionierung und Versand. Je nach Bauform tragen sie Kartons, Behälter oder Paletten auf einer Plattform, unterfahren Transportgestelle oder ziehen Wagen. Gegenüber fest installierter Fördertechnik lassen sich mobile Systeme häufig flexibler erweitern und an neue Routen anpassen. Für die Auswahl sind Nutzlast, Übergabehöhe, Boden, Verkehrsaufkommen, Schnittstellen und gewünschter Automatisierungsgrad entscheidend. Terra Robotics bietet passende Lösungen für Industrie und Logistik, beispielsweise den PUDU T600.

  • Unterhaltsreinigung mit Robotern

    Unterhaltsreinigung umfasst regelmäßig wiederkehrende Reinigungsleistungen, die den laufenden Betrieb sauber und nutzbar halten. Reinigungsroboter können große, freie Bodenflächen planbar saugen, wischen, kehren oder schrubben und damit manuelle Teams entlasten. Besonders geeignet sind wiederkehrende Routen in Büros, Hotels, Schulen, Märkten und Fitnessstudios. Detailflächen, Treppen, Sanitärbereiche und unvorhersehbare Sonderverschmutzungen bleiben meist Teil des manuellen Konzepts. Der größte Nutzen entsteht durch eine klare Aufgabenteilung zwischen Mensch und Maschine.

  • Universitätsrobotik und Forschung

    Universitäten und Forschungseinrichtungen nutzen Roboter als Plattform für künstliche Intelligenz, Regelungstechnik, Navigation, Greifen und Mensch-Roboter-Interaktion. Offene Schnittstellen, ROS-Unterstützung und zugängliche Sensordaten ermöglichen eigene Anwendungen und Versuchsaufbauten. Je nach Forschungsschwerpunkt kommen Roboterarme, AMR, Roboterhunde oder humanoide Systeme zum Einsatz. Für Lehrveranstaltungen sind reproduzierbare Übungen und sicherer Zugang wichtig, während Forschungsprojekte vor allem Erweiterbarkeit und Datenzugriff benötigen. Terra Robotics bietet passende Educational Roboter für Hochschulen und Anwendungen im Bereich Schule und Universität.

  • Vision-Systeme in der Robotik

    Vision-Systeme nutzen 2D-Kameras, 3D-Kameras oder Tiefensensoren, um Objekte, Personen und Strukturen zu erkennen. In der Robotik unterstützen sie Navigation, Greifpunktbestimmung, Qualitätsprüfung und Prozesskontrolle. Für zuverlässige Ergebnisse müssen Kamera, Beleuchtung, Perspektive, Auflösung und Software auf die Aufgabe abgestimmt werden. Bei sicherheitsrelevanten Funktionen wird Vision häufig mit LiDAR, Kraftsensoren oder weiteren Schutzsystemen kombiniert. Besonders wichtig ist die Technologie für mobile Manipulation und humanoide Robotik.

  • Vollautonome Docking- und Servicestation

    Eine vollautonome Docking- oder Servicestation erweitert den Roboterbetrieb über das reine Laden hinaus. Reinigungsroboter können je nach System Frischwasser aufnehmen, Schmutzwasser abgeben oder interne Komponenten reinigen. Dadurch sinkt der manuelle Aufwand zwischen den Einsätzen und längere Betriebszeiten werden möglich. Für die Planung sind Strom, Wasser, Abwasser, Platzbedarf und sichere Zufahrt zu berücksichtigen. Ob eine Servicestation wirtschaftlich sinnvoll ist, hängt von Einsatzdauer, Fläche und Anzahl der täglichen Reinigungszyklen ab. Eine erste Bewertung ermöglicht der ROI-Rechner für Reinigungsroboter.

  • WMS- und ERP-Anbindung

    Eine WMS- oder ERP-Anbindung übergibt Transportaufträge aus bestehenden Unternehmenssystemen direkt an eine Roboterflotte. Quelle, Ziel, Priorität, Ladungsträger und Zeitfenster können automatisiert übertragen und Statusmeldungen zurückgespielt werden. Dadurch entsteht ein durchgängiger Materialfluss ohne doppelte manuelle Auftragserfassung. Vor der Integration müssen Datenmodell, Schnittstellen, Fehlerfälle und Verantwortlichkeiten definiert werden. Besonders bei Intralogistik und wachsender Flottengröße ist die Systemanbindung ein entscheidender Skalierungsfaktor. Eine zentrale Verwaltung und Datenauswertung kann über eine Plattform wie die Terra Cloud ergänzt werden.

  • Wartungsvertrag für Robotik

    Ein Wartungsvertrag regelt regelmäßige Pflege, technische Prüfungen, Reaktionszeiten und Support für eine Robotiklösung. Je nach Umfang können Remote-Diagnose, Softwareupdates, Verschleißteile, Vor-Ort-Service und Ersatzgeräte enthalten sein. Der Vertrag reduziert nicht jedes Ausfallrisiko, schafft aber klare Zuständigkeiten und besser planbare Betriebskosten. Besonders bei täglich eingesetzten Reinigungs-, Service- und Transportrobotern sollten Wartungsumfang und gewünschte Verfügbarkeit vor dem Kauf oder Vertragsabschluss definiert werden. Eine Übersicht passender Robotiklösungen und Hersteller erleichtert die Auswahl. Bei Roboter as a Service können Wartungsleistungen bereits im Nutzungsmodell enthalten sein.

  • XYZ-Koordinatensystem in der Robotik

    Das XYZ-Koordinatensystem beschreibt Positionen und Bewegungen im dreidimensionalen Raum. Die X-, Y- und Z-Achse definieren eine Lage, während zusätzliche Winkel die Orientierung eines Werkzeugs oder Bauteils angeben. Roboterarme nutzen Koordinatensysteme für Bahnen, Greifpunkte und wiederholbare Montageprozesse. Je nach Anwendung wird zwischen Welt-, Basis-, Werkzeug- und Objektkoordinaten unterschieden. Das Verständnis dieser Bezugssysteme ist eine wichtige Grundlage für Programmierung, Robotikschulungen und präzises Montage und Handling.

  • Yarbo – modularer Gartenroboter

    Yarbo ist eine modulare Robotikplattform für saisonale Arbeiten auf größeren Außenflächen. Ein zentraler Core kann abhängig von der Konfiguration mit verschiedenen Arbeitsmodulen kombiniert werden, beispielsweise für Rasenpflege, Schneeräumung oder Laubarbeiten. Der modulare Ansatz reduziert die Zahl separater Antriebseinheiten und ermöglicht eine ganzjährige Nutzung. Bei der Auswahl sind Flächengröße, Gelände, Steigungen, Wetterbedingungen und gewünschte Module zu berücksichtigen. Terra Robotics führt Yarbo als spezialisierten Anbieter innerhalb der eigenen Herstellerübersicht.

  • Zonenreinigung und Sperrflächen

    Bei der Zonenreinigung wird eine Gebäudekarte in getrennt steuerbare Bereiche aufgeteilt. Für jede Zone können Reinigungsmodus, Intensität, Zeitfenster oder Priorität festgelegt werden. Sperrflächen verhindern, dass der Roboter sensible, ungeeignete oder vorübergehend blockierte Bereiche befährt. Dadurch lässt sich die Reinigung an Öffnungszeiten, Verschmutzung und Nutzung anpassen. Zonen und Sperrflächen sollten nach Umbauten oder veränderten Möblierungen regelmäßig geprüft werden. Diese Funktion ist ein wichtiger Bestandteil professioneller Reinigungsroboter und einer zentralen Einsatzplanung über Plattformen wie die Terra Cloud.