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Dobot

Dobot AMB-300XS Autonomer mobiler Manipulationsroboter (AMMR) + Ladestation

Dobot AMB-300XS Autonomer mobiler Manipulationsroboter (AMMR) + Ladestation

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Produktspezifikationen

Max. Nutzlast: bis 300 kg
Navigation: Laser SLAM (AMR/AMMR)
Positioniergenauigkeit: bis ±5 mm / Winkel ±0,5°
Andockgenauigkeit: bis ≤ ±2 mm (stationsnah, abhängig vom Docking-Setup)
Max. Geschwindigkeit: bis ≤ 1,5 m/s
Mindestdurchlassbreite: ca. 725 mm
Rotationsdurchmesser: ca. 980 mm
Abmessungen: ca. 845 × 585 × 700 mm
Eigengewicht (inkl. Batterie): ca. 120 kg
Batterie: 48 V, 40 Ah (Lithium)

300 kg Nutzlast

Für KLT-Transporte, Trays, Vorrichtungen und Materialwagen – ideal für Intralogistik, Linienversorgung und stationennahe Übergaben.

Präzises Docking

Millimeternahes Anfahren von Übergabepunkten und Ladestation schafft reproduzierbare Prozesse für Maschinenbe- und -entladung und Materialbereitstellung.

Sicherer Mischbetrieb

Dual-LiDAR mit 360°-Erkennung, definierbare Sicherheitszonen und überwachte Fahrprofile für planbare Abläufe in realen Hallen- und Werkbankumgebungen.

Autonomes Laden

Auto-Docking zur Ladestation reduziert manuelle Ladeaufwände und erhöht die Verfügbarkeit im Schichtbetrieb – ein Kernbaustein für 24/7-Prozesse.

Häufige Fragen

Für welche Anwendungen eignet sich der Dobot AMB-300XS?

Für wiederkehrende Transporte zwischen Stationen: Linienrandversorgung, Kitting, KLT-/Tray-Transporte, Leergut-Rückführung, Vorrichtungs- und Werkzeugtransport sowie stationennahe Übergaben in Produktion und Industrie & Logistik.

Kann der AMB-300XS als mobiler Manipulationsroboter (AMMR) genutzt werden?

Ja – als AMMR-Plattform kann der AMB-300XS mit passenden Aufsatzmodulen und optionaler Arm-/Greifer-Peripherie zu einer mobilen Manipulationszelle ausgebaut werden (Setup- und Integrationsabhängig).

Wie navigiert der Roboter und wie präzise ist die Übergabe?

Der AMB-300XS nutzt Laser SLAM für flexible Navigation ohne feste Spurführung. Für wiederholbare Prozesse sind Positionierung und Docking so ausgelegt, dass Übergabepunkte stabil angefahren werden können – entscheidend für Maschinenumgebung, Trays und Ladestation.

Wie funktioniert das automatische Laden mit Ladestation?

Der Roboter dockt selbstständig an die Ladestation an, lädt automatisch nach und kehrt danach in den Einsatz zurück. Dadurch lassen sich Ladefenster und Verfügbarkeit im Betrieb besser steuern, besonders in Mehrschicht- und Nachtbetrieb.

Wie schnell kann ein Pilotprojekt umgesetzt werden?

Ein schneller Einstieg gelingt über einen klaren Use Case (z. B. Linienversorgung oder Kitting). Danach folgen Mapping, Stationsdefinition, Sicherheitszonen, Übergabepunkte und ein stabiler Betriebsablauf – inklusive Systemintegration und optionalem Service & Wartung.

Dobot AMB-300XS – AMMR-Plattform für mobilen Materialfluss

Der Dobot AMB-300XS ist eine kompakte AMMR-/AMR-Plattform für automatisierten Materialtransport in Produktion, Reinraum und Lager. Mit Laser-SLAM-Navigation, Dual-LiDAR und präzisem Auto-Docking bewegt der autonome mobile Roboter Lasten bis 300 kg zuverlässig zwischen Stationen – als Basis für mobile Fördermodule, Werkstückträger oder eine mobile Manipulationszelle mit Cobot. Besonders in Montage & Handling und Industrie & Logistik entsteht damit ein skalierbarer Einstieg in die Smart Factory.

Warum ein AMMR Fördertechnik sinnvoll ergänzt

In vielen Betrieben bremsen nicht Maschinen, sondern die Wege dazwischen: Material holen, bereitstellen, Leergut zurückführen, Vorrichtungen transportieren, Prüflinge zum Messplatz bringen. Fördertechnik ist leistungsstark, aber layoutgebunden und bei Änderungen aufwendig. Ein autonomer mobiler Manipulationsroboter (AMMR) wie der AMB-300XS ergänzt bestehende Infrastruktur, ohne das Layout festzuschreiben: Routen lassen sich anpassen, Stationen priorisieren und neue Übergabepunkte schnell hinzufügen.

Ziele: Taktstabilität, Entlastung, weniger Fehler

Der Nutzen zeigt sich typischerweise in stabileren Taktzeiten durch verlässliche Linienversorgung, weniger nicht-wertschöpfenden Laufwegen und klaren Materialflüssen, die Fehlteile und Suchzeiten reduzieren. Gerade bei hoher Variantenvielfalt, kleineren Losgrößen und häufigen Produktwechseln wird der mobile Materialtransport zur Stellschraube für Durchsatz und Qualität.

Use Cases in Montage, Logistik und Maschinenumgebung

Der AMB-300XS wird häufig als Transportplattform für KLTs, Trays und Vorrichtungen eingesetzt – dort, wo Material genau zur richtigen Zeit an der richtigen Station sein muss.

Linienversorgung, Kitting und Materialbereitstellung

Für Montage & Handling ist Kitting ein schneller Einstieg: Teile werden aus Lager/Supermarkt an den Montageplatz geliefert, Kits werden abgeholt und wieder aufgefüllt. Der AMB-300XS übernimmt diese Transporte planbar und wiederholbar. Das passt zu Suchanfragen wie „AMR Linienversorgung“, „Kitting Automatisierung“ oder „KLT Transportroboter“ und unterstützt flexible Montageautomation ohne feste Fördertechnik.

Maschinenbe- und -entladung, Tray- und Wafer-Handling

In vielen Industrien ist das sichere Anfahren einer Station entscheidend: Maschinen beschicken, Trays bereitstellen, Werkstücke abholen, Proben oder Prüflinge transportieren. Durch Laser SLAM und stabile Wiederholbarkeit kann der AMB-300XS definierte Übergabepunkte zuverlässig erreichen – eine wichtige Grundlage für „AMR Maschinenbeschickung“, „automatisierte Be- und Entladung“ oder „Transportroboter Produktion“. Je nach Anwendung lassen sich Übergaben über feste Docking-Punkte, Marker oder stationäre Übergabe-Interfaces standardisieren.

Übergaben, Pufferung und „End-of-Line light“

Mit geeigneten Aufsatzmodulen (z. B. Rollenbahn, Hubtisch, Fixture oder Sensorik) lässt sich der AMB-300XS als mobile Übergabe- und Puffereinheit nutzen: bereitstellen, weiterleiten, sortieren oder zählen. In Kombination mit einem Cobot kann daraus eine mobile Manipulationszelle werden, die unterschiedliche Stationen nacheinander bedient – ideal für Pilotzellen und temporäre Layouts.

Navigation, Sicherheit und präzise Übergaben an Stationen

In der Intralogistik zählen reproduzierbare Übergaben und kontrollierter Mischbetrieb. Der AMB-300XS navigiert per Laser SLAM und nutzt Dual-LiDAR für 360°-Umfelderfassung. Dadurch erkennt der mobile Roboter Hindernisse, passt Fahrprofile an und fährt definierte Übergabepunkte wiederholt an. Für enge Bereiche und reale Hallenlayouts sind zudem klar definierte Sicherheitszonen und konservative Fahrprofile entscheidend, damit Prozesse planbar bleiben.

Auto-Docking für Verfügbarkeit im Schichtbetrieb

Das automatische Andocken an Ladestation und definierte Stationen unterstützt einen hochverfügbaren Betrieb, weil der Roboter selbstständig lädt und ohne manuelles Eingreifen wieder in den Prozess zurückkehrt. So lassen sich Schichtmodelle, Nachtbetrieb und Peak-Zeiten besser abdecken. In vielen Projekten ist Auto-Docking außerdem der Schlüssel, um manuelle Ladeaufwände zu vermeiden und die Flotte langfristig stabil zu betreiben.

Reinraum, Pharma und Elektronikfertigung

Für reinraumnahe Prozesse (z. B. Elektronik, Pharma, Labor- und Medizintechnik) zählen kontrollierte Fahrprofile, saubere Übergaben und verlässliche Abläufe. Der AMB-300XS kann hier als Reinraum-Transportroboter eingesetzt werden, um Trays, Behälter oder Material zwischen Zonen zu bewegen. Dadurch werden Materialflüsse reproduzierbar, Laufwege reduziert und sensible Bereiche entlastet – ein häufiger Einstieg für „Reinraum AMR“, „Intralogistik Pharma“ oder „Materialtransport Elektronikfertigung“.

Integration: Module, Schnittstellen und Skalierung zur Flotte

Ein AMMR wird dann wirtschaftlich, wenn Übergaben standardisiert, Stationen klar definiert und Aufträge sauber gesteuert werden.

Aufsatzmodule und Peripherie

Der AMB-300XS ist als Plattform gedacht, an die sich Module und Peripherie anbinden lassen – von einfachen Fixtures bis zu Rollenbahnen, Hubsystemen oder Cobot-Aufbauten. Typische Industrie-Schnittstellen ermöglichen Signalhandshakes (bereit/abholen), Tür- oder Ampelsteuerung sowie die Einbindung in Shopfloor-Prozesse. Für Erweiterungen und Komponenten bietet sich Dobot Zubehör an, wenn Sie Ihr Setup Schritt für Schritt ausbauen möchten.

Flottenbetrieb und Daten für kontinuierliche Verbesserung

Sobald mehrere Roboter oder Stationen im Spiel sind, zählen Transparenz und Prioritäten: Aufträge, Staus, Wartezeiten und Durchsatz müssen sichtbar werden. Genau hier wird ein Flottenansatz relevant – insbesondere in Industrie & Logistik mit mehreren Linien oder wechselnden Materialflüssen. Für datengetriebene Optimierung eignen sich Betriebs- und Datenkonzepte über Terra Cloud, um Auslastung, Transportzeiten und Engpässe kontinuierlich zu verbessern.

Umsetzung mit Terra Robotics: Von PoC bis Betrieb

Ein erfolgreicher Einstieg beginnt mit einem klaren Use Case und messbaren Kriterien. Im Proof of Concept werden Routen, Stationen, Sicherheitszonen und Übergabepunkte getestet. Danach folgt die Pilotphase mit stabilen Docking-Punkten, definierten Materialträgern und einem Betriebskonzept für Ladefenster und Störungen.

Damit aus einem Piloten ein produktiver Materialfluss wird, greifen Robotik-Beratung, Systemintegration sowie Service & Wartung ineinander. Wenn Sie Investitionen flexibel halten möchten, kann Roboter as a Service ein pragmatischer Einstieg sein – besonders, wenn zunächst eine Station automatisiert wird und die Skalierung später erfolgt.